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TRAPEZ: Transparente Pensionszukunft – Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter

Über das Projekt

In Österreich besteht ein im europäischen Vergleich hoher Gender Pay Gap, das heißt ein deutliches geschlechtsspezifisches Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Diese Unterschiede setzen sich auch in den Pensionen fort: Alterspensionistinnen in Österreich erhalten im Schnitt mehr als 38% weniger Pensionen als Männer. Begründet unter anderem in hoher Teilzeitquote, längeren Erwerbsunterbrechungen und branchenspezifischen Verdienstunterschieden führt dies zu einer deutlich höheren Armutsgefährdung von Pensionistinnen in Österreich im Vergleich zu Männern.

Die Sektion Frauen und Gleichstellung im Bundeskanzleramt führt, in Kooperation mit dem Sozialministerium, der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA und dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung WIFO, von 1. Februar 2019 bis 31. Juli 2020 das EU-kofinanzierte Projekt „TRAPEZ-Transparente Pensionszukunft. Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter“ durch. TRAPEZ soll die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Alterspensionen vertieft analysieren, und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, diese zu verringern und die finanzielle Absicherung im Alter, besonders für Frauen, zu verbessern.

Ko-finanziert durch das Programm der Europäischen Union für "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft".